Geschichte

In den 20er bis 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckte W.G. Sutherland, dass die Schädelnähte, nicht wie bisher angenommen, zusammengewachsen sind sondern wie eine Art Scharnier funktionieren. Weiters entdeckte er, dass der Schädel (Cranium) rhythmische Bewegungen ausführt, die sich bis ins Kreuzbein (Sacrum) fortsetzten. Er entwickelte daraufhin Techniken, mit denen er dieses System beeinflussen konnte. Diese Methode wurde unter dem Namen craniosacrale Osteopathie bekannt.

 

Anfang der 70er Jahre konnte Dr. J.E. Upledger, während einer Operation im Halswirbelbereich, die Bewegung der Dura mater spinalis (äußere, das Gehirn und Rückenmark umfassende, Hirnhaut) beobachten. Er entwickelte in der Folge das, was heute unter dem Namen CranioSacrale Therapie bekannt ist.